Siege in Lohr gehen an die Favoriten

von Ulrich Sommerkorn 08. Januar 2017

Keine Überraschungen gab es beim stark besetzten Faschingsturnier der Judoka in der Lohrer Spessarttorhalle. Bei den Männern siegte Zweitbundesligist TV Erlangen. Bei den Frauen wiederholte der JC Bad Ems seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Die Teams der Gastgeber vom TSV Lohr und von der DJK Aschaffenburg schafften es nicht unter die ersten drei Plätze.

Im hochklassigen Finale standen sich bei den Männern die Zweitbundesligisten TV Erlangen und VfL Sindelfingen gegenüber. Der Mittelfranken behielten mit 3:2 knapp die Oberhand und verhinderten so, dass Sindelfingen seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte. Die Entscheidung fiel erst im letzten Kampf zugunsten des TV Erlangen.

Das Frauenfinale zwischen dem JC Bad Ems und dem VfL Sindelfingen war nicht weniger spannend. Hier setzte sich der JC Bad Ems mit 3:2 durch und gewann so nach 2016 den Faschingspokal zum zweiten Mal in Folge.

Die Männer des gastgebenden TSV Lohr waren mit drei Mannschaften angetreten, um Kampfpraxis für die anstehende Ligasaison zu sammeln. Alle Teams scheiterten bereits in den Vorkämpfen. Mit jeweils zwei Siegen konnten sich jeweils Steffen Brand, Philipp Holzmann und Alex Rohrbeck auszeichnen.

Patrick Amend verletzt sich

Im zweiten Kampf traf der TSV Lohr I auf den alten Rivalen DJK Aschaffenburg. In dem mit Spannung erwarteten Duell gewann Aschaffenburg mit 4:1. Nach einem Sieg von Leichtgewichtler Steffen Brand gingen alle weiteren Kämpfe an die Gäste vom Untermain. Lohrs Weltergewichtler Patrick Amend verletzte sich bei der ersten Aktion schwer an der Schulter und konnte seinen Kampf nicht mehr fortsetzen. Dies ist ein schwerer Schlag für die Lohrer Schwarzkittel. Denn ein diesjähriger Ligaeinsatz des besten Lohrers aus der Vorsaison ist damit mehr als fraglich. Auch Schwergewichtskoloss Mehmet Icigen verletzte sich im ersten Kampf am Knie und konnte gegen Aschaffenburg nicht mehr antreten. Bei ihm besteht aber Hoffnung auf eine baldige Genesung.

Die DJK Aschaffenburg unterlag im Anschluss Bushido Berlin mit 2:3 und schied aus. Zum Auftakt hatte sie sich bereits dem späten Sieger TV Erlangen mit 1:4 geschlagen geben müssen.

Nur wenig besser als den Männern erging es den beiden Lohrer Frauen-Teams. Der TSV Lohr I besiegte von Randori Berlin nach einer starken Leistung mit 4:1. Für Lohr waren Luisa Väthjunker, Larissa Meißner, Lara Wildeman und Alison Bauer erfolgreich. Allerdings war anschließend sowohl für die erste als auch die zweite Lohrer Frauen-Mannschaft in der Vorrunde Endstation.

Die Frauen von der DJK Aschaffenburg schlugen den TSV Lohr II mit 4:0, verpassten aber nach Niederlagen gegen den späteren Turniersieger JC Bad Ems und auch gegen die Kampfgemeinschaft Rimbach/Bürstadt den dritten Platz.

Insgesamt bot die gut besuchte Veranstaltung interessante und packende Kämpfe. Zu Gast war auch das Schneewittchen als Botschafterin der Stadt Lohr. Es verteilte Äpfel und wirkte an der Siegerehrung mit.

Auszug aus den Siegerlisten, Männer: 1. TV Erlangen, 2. VfL Sindelfingen, 3. TSB Ravensburg/DJK Eichstätt.

Frauen: 1. JC Bad Ems, 2. VfL Sindelfingen, 3. TV Erlangen/Kampfgemeinschaft Rimbach/Bürstadt.

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